Donnerstag, 17. November 2016

Bürgerjournalist werden

Schreib-Workshop für alle Interessierten rund um Citizen Science


Posten, Kommentieren, Nachfragen – soziale Medien und Online-Portale bieten der Öffentlichkeit neue Formen der Publikation und Meinungsäußerung. Gerade in Citizen Science - Projekten, bei denen Bürger in die aktuelle Forschung eingebunden sind oder diese durch Erfahrung, Zeit und Ressourcen unterstützen, besteht der Wunsch, diese Geschichten auch zu erzählen. Aber wie holt man die guten Geschichten aus dem Projekt in einen Artikel? Der Workshop des Futuriums vermittelt Grundkenntnisse journalistischen Schreibens in Theorie und Praxis. Auf dem Programm stehen das Recherchieren von Themen, das Führen von Interviews und ebenso das Erzählen von Geschichten in sozialen Netzwerken am Beispiel von Citizen Science - Projekten. Unter Anleitung erfahrener Journalisten entstehen eigene Texte, die gerne gelesen und geteilt werden.
Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, ihre Kenntnisse um journalistische Fähigkeiten zu erweitern.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist.

Referenten:
Manfred Ronzheimer, Wissenschaftsjournalist
Christian Arns, Dozent für Kommunikationsmanagement an der Quadriga Hochschule Berlin
Stefan Gotthold, Social Media Manager und Wissenschaftskommunikator

Termine:
Freitag, 2. Dezember von 13.00 bis 19.00 Uhr und
Samstag, 3. Dezember von 09.00 bis 18.00 Uhr

Ort:
art’otel Berlin Mitte
Wallstraße 70-73

Anmeldung:
Anmeldungen bitte per Mail an luckas@futurium.de

Anmeldeschluss: 
26. November 2016

Mittwoch, 16. November 2016

Auf in die Zukunftswerkstatt!

In drei Zukunftswerkstätten am 24., 25. und 26. November 2016 wollen wir uns mit euch über Zukunftsfragen austauschen. Gemeinsam nehmen wir die Themen der Ausstellung unter die Lupe.
Dabei eignen wir uns neues Wissen an, diskutieren Ängste und Visionen und basteln an Vorschlägen
für die Gesellschaft von morgen.

Programm:

24. November 2016, Zukunftswerkstatt – Thema: Energie
Welche Erwartungen habe ich an Energie-Systeme der Zukunft?
Wie viel Energie benötigen wir? Welche Ressourcen können und
wollen wir für die Energieproduktion nutzen? Und welche Rolle
spiele ich für die Energieproduktion?

25. November 2016, Zukunftswerkstatt – Thema: Ernährung
Was sind meine Ansprüche an Lebensmittel? Welche Vorstellungen
von Natürlichkeit knüpfe ich an Ernährung? Wie können wir
zukünftig 10 Milliarden Menschen ernähren? Können wir alle Bio
essen? Müssen wir auf Fleisch verzichten? Was ist mit Gentechnik?
Was geht, was nicht - und warum?

26. November 2016, Zukunftswerkstatt – Thema: Gesundheit
Wie verstehen wir künftig Gesundheit? Wie wird der Arzt der
Zukunft aussehen? Wie könnte ein Gesundheitssystem künftig
funktionieren? Welche Alternativen haben wir in der Behandlung
von Krankheiten? Bald nicht mehr nur einfach gesund, sondern
optimiert?

Zur Anmeldung geht's hier:
http://bit.ly/2dt3zKx

Die Zukunftswerkstätten sind jeweils auf einen Tag terminiert (ca. 8 Stunden). Jede*r ab 14 Jahren kann mitmachen. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber nur nach Anmeldung möglich (max. 15 Teilnehmer*innen pro Tag). Anmeldeschluss ist der 18. November 2016.
Für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Projektverantwortliche
Maxie Jost
jost@futurium.de

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Pop-Up-Lab: 25. – 29. Oktober 2016

Fünfter Tag (29.10.2016)

Für den Snap the Future Workshop mit Leon Krenz am Samstag, dem letzten Tag des Pop-Up-Lab,  war keine Anmeldung erforderlich. Wer da war und mitmachen wollte, konnte mittels Snapchat die Welt von Übermorgen erkunden. Das heißt eigentlich, mögliche Welten der nahen Zukunft mit ihren Vorzügen und Nachteilen entwerfen und als Snapstory erzählen. Auch dabei gaben neueste Vorhersagen und entsprechendes Datenmaterial den Ausschlag. Die Ergebnisse der einzelnen Teams wurden direkt präsentiert und in der Runde unmittelbar diskutiert. 



Die Woche im Pop-Up ging am Samstagabend mit einer Ausstellung der an den beiden vorhergehenden Tage entstandenen Objekte zu Ende. Die Finissage hatte Ihren Höhepunkt in der live Performance des belgischen Musikers Valery Vermeulen


Dritter und vierter Tag (27. und 28. 10. 2016)

Fortgesetzt wurde das Pop-Up-Lab in der Bülowstraße 90 (Berlin-Schöneberg) am 27. und 28. Oktober mit dem zweitägigen Design Fiction and De-Computation Workshop mit John Fass, Raphael de Courville, Andreas Rau, Javier Soto.

Die Methode der De-Computation ist von Professor Kevin Walker am Royal College of Arts in London entwickelt worden. Dabei kann jedweder zufällig ausgewählte Gegenstand oder Prozess in vier Arbeitsschritten auseinandergenommen und gemäß einer eingangs formulierten Fragestellung neu zusammengesetzt werden: 1) Deconstruction (Rückbau), 2) Pattern Recognition (Mustererkennung), 3) Abstraction (Abstraktion), 4) Redesign (Neugestaltung).



Der De-Computation Workshop in unserem Pop-Up-Lab stellte sich die Aufgabe die Methode an der Schnittstelle zwischen Menschen, Maschinen und Emotionen anzuwenden. Es ging um die Frage nach den hier gängigen Kodierungen. Ziel ist generell nicht die Entwicklung neuer Produkte, sondern vielmehr eine Neubewertung unserer technifizierten Umwelt und deren Einfluss auf unsere Affekte.

Am Abend des 27. Oktober gab es von 18:00 – 20:00 Uhr das öffentliche Panel Design Fiction and Human-Machine-Interaction mit John Fass, Felix Sattler, Raphael de Courville, Christian Zöllner und Katharina Meyer (Moderation).



Dabei ging es unter anderem um Fragen nach der Vorstellbarkeit von Zukunft, neueren Entwicklungen in der Emotionsforschung und im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Und nicht zuletzt darum, wo man auf "empfindsame Maschinen" treffen kann.

Zweiter Tag (26.10.2016)

Im Pop-Up-Lab ging es am zweiten Tag weiter mit dem ganztägigen Foresight Workshop von David Weigend (Futurium) mit den Referenten Michaela Führer und Frederik Eichelbaum.

Das Erforschen und Vorstellbar-Machen von Zukunft ist, entgegen landläufiger Vorurteile, durchaus wissenschaftlich fundiert. An die Stelle des sprichwörtlichen Blicks in die Kristallkugel treten probate Methoden zur datenbasierten und systematischen Erfassung von Trends und Entwicklung von Szenarien. Der Foresight Workshop, bot Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und anderen Kreativen erste Einblicke in praktisch anwendbare Analysemethoden. Voraussetzung war einzig das Interesse an Zukunft, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Im Laufe des Tages konnten sich die Teilnehmer*innen unter professioneller Anleitung wichtige Grundlagen für jegliche Art von Future, Fictional und Critical Design in kleinen Teams experimentell erarbeiten.





Dieses Workshop Format – künftig regelmäßiges Angebot des (auch mobilen!) Futurium – ist maßgeschneidert für alle, die noch nie etwas von Environmental Scanning und STEEP-Faktorenanalyse gehört haben, einfach mal selbst eine Weak Signal und Mega Trend Analyse durchführen wollen oder neugierig sind auf Erkenntnisse mittels Morphologischem Kasten und Future Storytelling. Der von Foresight-Experten konzipierte und angeleitete Foresight Workshop führt in die Methoden der Zukunftsforschung ein und fördert das Erlernen und Erproben ihrer unterschiedlichen Techniken.

Erster Tag (25.10.2016)

Um 9 Uhr morgens öffneten sich erstmals die Türen zum Futurium Pop-Up-Lab in der Bülowstraße 90 (Berlin-Schöneberg). Auftakt der fünf Pop-Up-Lab Tage im Satellitenprogramm des STATE Festivals war der ganztägige Workshop Emotional Cognition – Center for Data Gastronification mit Jonathon Keats, David Marx, Riccardo Torresi, Agustina V. Palermo.

Die Veranstaltungen im Pop-Up-Lab geben Einsicht in zukunftsweisende Ansätze aus unterschiedlichen Bereichen. So auch der Emotional Cognition – Center for Data Gastronification Workshop. Die Methode der "Gastronifikation" wurde von Jonathon Keats entwickelt und umfasst eine neue Möglichkeit zur Darstellung großer Datenmengen und komplexer Modelle. Daten werden in Rezepte übersetzt, die zur Zubereitung von Speisen dienen.





Zusammen mit den Referenten Augustina V. Palermo, Riccardo Torresi und David Marx wurden im Pop-Up-Lab Sorbets hergestellt. Aus der Skala von Aromen, Gewürzen und anderen durch Keats‘ Methode bestimmten Zutaten wurde ausgewählt und entsprechend eines Vergleichs von Daten aus dem World Happiness Report jeweils abgewogen und der Sorbet-Grundlage zugefügt. Dieses experimentelle Vorgehen fordert neben Geruchs- und Geschmackssinn letztlich den Bauch und erkundet somit ungewohnte Wege zum Verstehen.

Den Abschluss des ersten Tages bildete das Panel Emotional Cognition + other representations of Science
 mit Jonathon Keats, Nina Samuel, David Marx und Desiree Förster (Moderation). Facebook event // STATE Website

Während die tagsüber zubereiteten und vorgekosteten Sorbets in der Kühlung auf ihre Einverleibung warteten, ging es in der Paneldiskussion um die Darstellbarkeit von Informationen mittels "Gastronifikation". Verhandelt wurden Fragen danach, ob die herkömmlichen kognitiven Verfahrensweisen zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen genügen oder aber neue Erkenntnisweisen zu erschließen sind. Könnte Data Gastronification eine Lösung sein? Wie verhalten sich unsere Emotionen gegenüber Sachverhalten, die unsere Vernunft nicht ausreichend ermessen kann? Könnte Essen auch als Wissensfahrzeug dienen?

Die Panel Sprecher arbeiten an Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft und der Neuropsychologie.

O-Töne 

- Curious to see what happend in the workshop – you’ve actually done it!
- We got our hands dirty! One starts to actively interpret the data.
- Power of the body has mostly been unterestimated throughout the history of science – it should be included rather than forcefully excluded from experimentation.
- Gut is like a brain – but we don’t actually know how it works – increasing one ingredient doesn’t necessarily result in the expected change of taste.
- What does it mean to use an emotionally based system in order to understand the world?


Dienstag, 25. Oktober 2016

Futurium startet mit Pop-Up-Lab das Satellitenprogramm des STATE-Festivals

Für die Woche vom 25.10. zum 29.10. 2016 verwandelt das Futurium ein leerstehendes Ladenlokal in der Bülowstraße 90 (Berlin-Schöneberg) in ein experimentelles Pop-Up-Lab. Zu den Veranstaltungen gehören Workshops (Anmeldung erforderlich), offene Abendveranstaltungen, eine Ausstellung und eine Finissage. Alle Angebote sind kostenlos. 

Das ausführliche Programm und Anmeldeinformationen finden sich in englischer Sprache unter http://www.statefestival.org/2016/popuplab/.  

Hier das ganze Wochenprogramm in Übersicht.

25.10.2016, 09 – 17 Uhr
Emotional Cognition – „Center for Data Gastronification“ (Workshop)
Wie schmeckt die Zukunft? In dem Workshop lernen die Teilnehmer komplexe
Datensätze in Eiscreme zu übersetzen. Erdacht wurde die Aktion von Jonathan Keats.
Leitung: Jonathan Keats (Künstler), David Marx (The Science Kitchen Berlin)

25.10.2016, 18 – 20 Uhr
Emotional Cognition + other representations of Science (Panel)
Die Diskussionsveranstaltung beschäftigt sich mit den konzeptionellen Grundlagen der Gastronifizierung. Was ist Wissen? Wie entsteht es? Welche Rollen spielen unsere Sinne und Emotionen? Und warum ist es sinnvoll, Daten in Schmeckbares umzuwandeln?

26.10.2016, 10 – 17 Uhr
Foresight (Workshop)
Die Zukunft ist nicht unvorhersehbar, sondern lässt sich wissenschaftlich ergründen. Der Workshop gibt eine praktische Einführung in die Methoden der Zukunftsforschung.
Leitung: David Weigend (Futurium)

27. – 28.10.2016, 10 – 17 Uhr
Design Fiction and De-Computation (Workshop)
Der Workshop bietet Einblicke in das Prinzip der „De-Computation“. Dabei werden sowohl Objekte als auch Gefühle in ihre Einzelteile zerlegt, neu zusammengesetzt und Prototypen aus der Zukunft entwickelt.
Leitung: John Fass (Royal College of Arts, London)

27.10.2016, 18 – 20 Uhr
Design Fiction (Panel)
Internationale Experten diskutieren aktuelle Herausforderungen des fiktionalen Prototypings. Schwerpunktthemen des Abends sind die Zukunft von künstlicher Intelligenz, die Schnittstelle Mensch-Maschine und die veränderte Rolle von Emotionen.

29.10.2016, 12 – 18 Uhr
Open Lab
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Pop-Up-Labs. Besucher können ohne Anmeldung vorbeikommen und die entstandenen Kreationen selbst ausprobieren.

29.10.2016, 20 – 0 Uhr
Finissage
Zum Abschluss lädt das Pop-Up-Lab zu informellem Austausch, zum Entdecken und Verweilen ein. Es gibt Musik, Medienkunst und Drinks. Die Ergebnisse des Pop-Up-Labs sind in einer kleinen Ausstellung zu sehen.
Künstler: Valery Vermeulen (Performance), Sonical (Musik)


Donnerstag, 15. September 2016

Extrablatt 4

Extrablatt 4: Zukunft? Zukünfte!

Ich freue mich, dass ich als Gründungsdirektor des Futuriums (vormals Haus der Zukunft) mein Rahmenkonzept einbringen und fortentwickeln konnte und ein tolles, junges und junggebliebenes Team aufbauen durfte. Nun steht nach zwei intensiven Jahren schon der Rohbau, die Türen haben sich bereits für etliche Events geöffnet, und die Arbeiten zur Umsetzung der Ausstellungen, des Reallabor und der Veranstaltungen gehen kräftig voran.

Sonntag, 10. Juli 2016

Futurium im Tagesspiegel




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Update vom 11.7.2016. Seit heute sind alle Artikel auch frei online verfügbar. Entweder via http://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/?sw=futurium oder via Direktlinks zu den Artikeln:
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Die heutige Sonntagsausgabe des Tagesspiegels (vom 10.7.2016) beinhaltet ein Vierseiten-Feature zum Futurium, mit einer Fülle einzelner Artikel zu unserem Konzept. Besonders freut es uns, dass der renommierte Historiker Lucian Hölscher* den Einleitungsartikel geschrieben hat, denn auch die Zukunft können wir nicht ohne Vergangenheit denken.

Hier der Inhalt des Features:

Der Tagesspiegel am Sonntag. Nr. 22807, 10.7.2016, S. B1-4)  Futurium. Richtfest für die Zukunft – Ein neues Haus zeigt, wie die Welt 2100 aussehen könnte. Mit folgenden Einzelbeiträgen:

  •  Dem Morgen den Boden bereiten. Zum verantwortungsvollen Umgang mit Zukunftsentwürfen gehören Fantasie, Mut und der kritische Blick zurück. von Lucian Hölscher (S. B1)
  • Zukunft hat Zukunft, von Rolf Brockschmidt (S. B1)
  • Ein Haus für Alle - Spielplatz der Ideen für das Jahr 2100 „Weg vom Dualismus von Mensch und Natur“ Futurium-Leiter Reinhold Leinfelder will verschiedene Wege aufzeigen, mit denen die Herausforderungen des Planeten bewältigt werden können. Interview von Hartmut Wewetzer mit Reinhold Leinfelder (S. B2)
  • Raum für Visionen. Das junge Architektenduo Christoph Richter und Jan Musikowski entwarf ein Haus, das so vielschichtig ist wie seine Nutzung, von Ton-Jin Smith (S. B2)
  • Fakten zum Futurium. Bund, Forschung, Wirtschaft und Stiftungen sind dabei (S. B2) 
  • Vier Zukunftswelten laden ein. Was wäre wenn – und wie sieht das dann aus? (S. B3)
    • Leitplanken für Generationen Wie gestaltet man eine Ausstellung über etwas, das es noch nicht gibt? Mit der reaktiven Welt tasten sich die Macher an ihr Thema heran? von Susanne Ehlerding
    •  Radikal neues Wissen. Die Hightech-Welt wird brisante Themen vorstellen und heftige Diskussionen auslösen, von Ralf Nestler
    • Leben mit der Natur. Die bioadaptive Welt ist eine grüne – mit absehbaren Konflikten, von Ralf Nestler
    • Wege aus der Sackgasse. Die Suffizienzwelt: Immer mehr ist nicht unbedingt besser, von Susanne Ehlerding
  • Jeder kann Zukunft gestalten. Mit dem Reallabor hat das Futurium seine Arbeit aufgenommen – aktive Beteiligung der Besucher erwünscht, von Tanja Triario und Rolf Brockschmidt (S. 4):
  • Programm bis zur Eröffnung (S. 4) 
Der Tagesspiegel am Sonntag ist heute an Kiosken in Berlin und größeren Bahnhöfen erhältlich, ansonsten auch digital bei tagesspiegel.de (99 Cent) oder z.B. via blendle.de (€)

Übrigens: unseren Medienspiegel mit Berichten zum Haus der Zukunft, Futurium sowie zu dazu relevanten Themen finden Sie ebenfalls auf diesem Blog, in der Menüleiste unter Medienspiegel (oder auf nachstehendes Bild klicken)



*Insbesondere auch der spannende und weiterhin hochaktuelle Artikel von Lucian Hölscher zu Zukünften in der FAZ vom 20./21.10.2015 hat uns sehr gefallen, umso erfreulicher, dass er nun auch im Futurium-Feature des Tagesspiegels schrieb.

Montag, 4. Juli 2016

Eilmeldung: Haus der Zukunft wird Futurium

Eilmeldung: Beschluss der Gesellschafterversammlung: Haus der Zukunft wird Futurium.

Sie erreichen diesen Blog nun auch via FuturiumD.blogspot.de
Die Webseite des Futuriums ist nun auch erreichbar via http://www.futurium.com
Unsere Facebookseite ist ebenfalls bereits umbenannt und ist nun  http://facebook.com/FuturiumD erreichbar
Auch der Twitter-Account hat einen neuen Nutzernamen @FuturiumD  (aber #HdZukunft funktioniert für Suchen auch noch weiterhin)

Kein Follower oder Nutzer wurde auf den Social Media-Accounts verloren, alle Beiträge blieben erhalten.

Für dieses Blog werden wir den neuen Namen für die statischen Seiten einführen, jedoch nicht auf früheren Newsbeiträgen ändern. Keine Zukunft ohne Vergangenheit, kein Futurium ohne Haus der Zukunft ;-)

Donnerstag, 9. Juni 2016

Der Baustellen-Zeitraffer, Update Juni 2016

Die Haus der Zukunft-Baustelle: vom Baubeginn (Mai 2015) bis Anfang Juni 2016  - alles im Zeitraffer  (Dank an Richter&Musikowski-Architekten für die Kompilierung).



Donnerstag, 19. Mai 2016

Popup-Bau

Unser Haus der Zukunft wächst und gedeiht prächtig. So sah es an Pfingsten vor der Baustelle aus. Letzten Sommer war da unser liebstes "Sommerloch", also die tiefe Baugrube, und nun ist es nicht mehr lange bis zum Richtfest.

Blick vom Regierungsviertel auf die Haus der Zukunft-Baustelle an der Spree (Kapelle-Ufer). rechts das Gebäude, in dem insb. das Bundesministerium für Bildung und Forschung, aber auch die Haus der Zukunft gGmbH (derzeit) beheimatet ist. Links das neue PWC-Gebäude, alles sehr nahe am Berliner Hauptbahnhof



Vielleicht schnell noch mal den Bauzaun anschauen? In der Langen Nacht der Wissenschaften am 11.6.2016 öffnen wir dann zum ersten Mal die Türen für alle.


Am 19. Mai kam noch der große blaue Kran dazu


Am 20. Mai 2016 sieht es über die Webcam so aus. Der neue blaue Kran ist links zu sehen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Vom Parasitismus zur Symbiose

Das inhaltliche Konzept für das Haus der Zukunft basiert auch auf dem Anthropozän-Konzept, welches aussagt, dass der Mensch das Erdsystem in einer Weise dermaßen beeinflusst, dass er zum Erdsystemfaktor geworden ist und sich dies auch geologisch niederschlägt, etwa durch Technofossilien, wie Plastik, elementarem Aluminium, Beton-, Schlacke- und Rußpartikeln oder radioaktivem Fallout in den heutigen Sedimenten.

Haus der Zukunft-Direktor Reinhold Leinfelder ist Mitglied der internationalen Anthropocene Working Group, die diese Thesen prüfen und ggf. die Definitionskriterien für die Formalisierung einer neuen erdgeschichtliche Einheit, dem Anthropozän untersuchen soll. Leinfelder ist es allerdings